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HR Trends

Gesund im Home Office: Tipps für Ihr Wohlbefinden

| 5 Minuten Lesezeit
Gesund bleiben im Homeoffice: Bewegung, Ernährung und Arbeitsplatzgestaltung können helfen.

Inhalte

1. Verschwimmende Grenzen: Home oder Office? 
    1.1. Der Arbeitsplatz als eigener Ort im eigenen Zuhause
    1.2. Lösungen für den Arbeitsplatz daheim
    1.3. Timing ist alles – Arbeitszeit gut strukturieren
    1.4. Pausen machen und Fokus bewahren
    1.5. Auch Belohnung ist wichtig
2. Ernährung im Home Office – Möglichkeiten nutzen
    2.1. Vorplanen und Mittagspause einhalten
    2.2. Ein Snack für Zwischendurch
    2.3. Aufs Trinken nicht vergessen
3. Bewegung - Kreativität ist hier gefragt
    3.1. Büromöbel für eine gesunde Haltung
    3.2. Neue Wege finden
    3.3. Sporteinheiten ins Home Office integrieren
    3.4. Beispiel für abwechslungsreiches Home Office
​​​​​​​    3.5. Home Office – mein perfekter Arbeitstag

Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie und den damit einhergehenden Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen, hat sich unsere Arbeitswelt nachhaltig verändert: Homeoffice ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken und wird auch weiterhin ein fixer Bestandteil der Arbeitsrealität in vielen Unternehmen bleiben.

Trotz der vielen Vorteile, die das Homeoffice bietet, sollte trotzdem auf die eigene Gesundheit geachtet werden, da gerade dieser Aspekt oft zu kurz kommt. Viele kennen es: Ständige Rückenschmerzen, die verlockenden ungesunden Snacks und das Verschwimmen der Grenze zwischen Freizeit und Arbeit?

Oft sind es Kleinigkeiten die über unsere physische und psychische Gesundheit bei der Arbeit zu Hause entscheiden. Was also tun, damit das Homeoffice nicht die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt? Wir haben hier einige Tipps für Sie und Ihr Team.

1. Verschwimmende Grenzen: Home oder Office?

Vielen Menschen fällt es im Homeoffice schwer, Berufliches von Privatem zu trennen. Es ist nicht leicht den Überblick zu bewahren, wenn die Firmenrechnungen zwischen den Zeichnungen der Kinder liegen und das Haustier die neu gewonnene Zeit mit Frauchen oder Herrchen besonders intensiv nutzen möchten.

1.1. Der Arbeitsplatz als eigener Ort im eigenen Zuhause

Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt umso leichter, wenn der Arbeitsplatz gleichzeitig ein häufig genutzter Platz im Alltag ist. Wenn zum Beispiel auf der Couch gearbeitet wird, verbindet das Gehirn auch den Feierabend an diesem Ort nach einer gewissen Zeit mit Arbeit und es fällt schwer, am Ende eines Arbeitstages beim Filmschauen oder Lesen eines guten Buches abzuschalten. Ein permanent erhöhter Stresslevel ist die Folge und kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Dass Homeoffice vom Bett aus daher ein No-Go sein sollte, erklärt sich von selbst.

1.2. Lösungen für den Arbeitsplatz daheim

Es ist wichtig, sich einen fixen Arbeitsplatz in seinem Zuhause einzurichten. Am besten eignet sich dafür ein räumlich getrennter Bereich wie ein Arbeitszimmer. Die Grenze zwischen „Home“ und „Office“ kann so nach getaner Arbeit ganz leicht durch das Schließen der Tür gezogen werden.

Da nicht jede Wohnung die Kapazitäten für ein eigenes Arbeitszimmer bietet, hilft es bereits, einen festen Ort auswählen und dort einen Arbeitsbereich aufzubauen. Räumliche Trennung kann auch durch einen Paravent oder einen Vorhang erreicht werden – getreu dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Homeoffice Arbeitsstation nach Feierabend abzubauen. Dieses Ritual kann dabei helfen mit dem Arbeitstag abzuschließen.

1.3. Timing ist alles – Arbeitszeit gut strukturieren

Ein strukturierter Tag ist das A und O für unser Gehirn. Die Versuchung ist groß, im Homeoffice ein wenig länger zu schlafen oder Pausen zu verlängern, zu verkürzen oder sogar ganz auszulassen. Mittagessen wird dann nebensächlich und der Feierabend verschiebt sich auch. Wenn solche Muster zur Gewohnheit werden, ist Vorsicht geboten.

Durch geregelte Zeiten, wie zum Beispiel beim Aufstehen, Arbeiten oder der Pause, kann die Produktivität gesteigert werden. Dem Gehirn wird damit vermittelt, wann Leistung gefordert wird und wann entspannt werden darf. Verzichten Sie auf keinen Fall auf Pausen, denn einen ganzen Tag durchzuarbeiten kann Ihren Körper und Geist auf Dauer stark belasten. Ein Spaziergang oder ein gutes Mittagessen wirken oft wahre Wunder in Sachen Produktivität.

1.4. Pausen machen und Fokus bewahren

Wenn Sie merken, dass Ihre Konzentrationsfähigkeit im Homeoffice nachlässt, schalten Sie kurz ab und versuchen Sie für ein paar Minuten lang nicht an die Arbeit zu denken. Ein Ortswechsel kann dabei helfen: Nehmen Sie Ihr Mittagsessen also nicht vor dem Laptop ein, sondern setzen Sie sich für kurze Zeit auf den Balkon oder Ihre Couch. Danach können Sie sich wieder mit voller Energie weiterarbeiten – und Sie werden sehen, dass es Ihnen wieder leichter fällt, sich zu konzentrieren. Regelmäßiges Lüften hilft Ihnen ebenso dabei einen klaren Kopf zu bewahren und beugt Kopfscherzen vor.

1.5. Auch Belohnung ist wichtig

Homeoffice bringt zwar eine Reihe von Vorteilen mit sich, aber es kann auch belastend sein. Es ist daher empfehlenswert sich klar zu machen, dass Sie großartige Arbeit leisten und sich auch selbst zu belohnen. Egal ob es ein Snack, ein Telefonat oder Essen vom Lieferservice ist – das Wertschätzen der eigenen Arbeit sollte nicht zu kurz kommen. Kleine Ziele zu setzen und eins nach dem anderen abzuarbeiten führt zu häufigen Erfolgserlebnissen. Multitasking ist daher nicht zu empfehlen.

2. Ernährung im Homeoffice – Möglichkeiten nutzen

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle im Arbeitsalltag – das gilt im Büro wie im Homeoffice. Mit leerem Magen lässt sich nicht besonders gut arbeiten, doch oft fehlt die Zeit, frisch zu kochen. Achten Sie darauf, geregelte Mahlzeiten zu sich zu nehmen.

2.1. Vorplanen und Mittagspause einhalten

Ein hilfreiches Tool, dass Ihnen dabei helfen kann ist ein Wochenplan. Dank ihm kann entweder vorgekocht oder zumindest rechtzeitig eingekauft werden, sodass Sie mittags nicht vor einem leeren Kühlschrank stehen. Er beugt langem Überlegen und der Suche nach einem passenden Rezept vor. So können Sie gleich loslegen und in der Mittagspause eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, die glücklich macht und stärkt. Wer nicht jeden Tag groß aufkochen will, kann natürlich auch Mal bei einem Online Lieferservice, wie foodora, bestellen oder auch im Homeoffice in ein naheliegendes Restaurant gehen.

2.2. Ein Snack für Zwischendurch

Regelmäßige Mahlzeiten dienen dem Körper als Energiezufuhr und sorgen dafür, dass Sie während des Tags leistungsfähig bleiben. Im Homeoffice ist die Versuchung groß, auf etwaige Nasch- und Knabbervorräte zurückzugreifen, wenn sich alles in greifbarer Nähe befindet. Sorgen Sie dafür, dass keine Heißhungerattacken auftreten und greifen Sie bevorzugt auf gesunde Snacks zurück. Hier ein paar Ideen:

  • Nüsse
  • Selbst gemachte Müsliriegel
  • Vollkornbrot mit Gemüseaufstrich
  • Frisches Obst
  • Reiswaffeln oder Knäckebrot

2.3. Aufs Trinken nicht vergessen

Ebenso wichtig wie das Essen, ist das Trinken im Homeoffice. Wenn viel Arbeit ansteht wird oft darauf vergessen, es ist aber besonders wichtig und fördert auch die Konzentration. Einfach eine Kanne mit Tee oder eine Karaffe voll Wasser in Sichtweite bereitstellen. So hat man immer einen guten Überblick über die Menge und kann sich auch nachschenken, ohne den Arbeitsplatz zu verlassen.

3. Bewegung - Kreativität ist hier gefragt

Auch wenn das schwer zu glauben ist, bewegen sich die meisten Menschen im Homeoffice noch weniger als im Büro. Dies liegt daran, dass einige Wege wegfallen, wie zum Beispiel der Weg zum Drucker, zu Kolleg:innen, in den Pausenbereich oder ganz einfach der gesamte Arbeitsweg an sich.

3.1. Büromöbel für eine gesunde Haltung

Oft ist das Homeoffice nicht gut mit Bürosesseln und ergonomischen Schreibtischen ausgestattet. Demnach ist es besonders wichtig auf ausreichend Bewegung und eine gute Haltung zu achten. Ideal wären ein hochwertiger Bürosessel und ein höhenverstellbarer Tisch, der es erlaub auch im Stehen zu arbeiten. Wenn Ihnen das zu teuer ist oder Sie keinen Platz dafür in Ihrer Wohnung finden, gibt es praktische Alternativen, die eine gute Haltung unterstützen.

3.2. Neue Wege finden

Beginnen können Sie indem Sie kleine Bewegungen und Laufwege zu Ihrer Routine hinzufügen. Probieren Sie zum Beispiel den Drucker auf die andere Seite des Raums zu stellen oder während eines Telefonates durch den Raum zu laufen. Allein das Wechseln der Arbeitspositionen kann sich positiv auf die Haltung und das Wohlbefinden auswirken. Meetings im Stehen eignen sich gut, um Schwung in den Arbeitsalltag zu bringen und sind nachweislich effizienter.

3.3.Sporteinheiten ins Homeoffice integrieren

Optimal wäre es kleine Sporteinheiten in den Arbeitsalltag einzubauen. Morgens vor der Arbeit, zwischendurch in den Pausen und nach der Arbeit. Kurze Spaziergänge, 5-Minuten-Workouts oder Dehnübungen bieten sich an. Dabei spielt es keine Rolle wofür Sie sich entscheiden, Hauptsache Sie bewegen sich.

3.4. Beispiel für abwechslungsreiches Homeoffice

Eine abwechslungsreiche Arbeitsstunde könnte so aussehen:

  • 40 Minuten arbeiten
  • 15 Minuten stehen und
  • 5 Minuten aktiv sein

Wenn Sie sich allein nicht motivieren können, dann suchen Sie sich eine:n Kolleg:in, mit dem oder der Sie virtuell eine Sporteinheit einlegen können. Das macht es schwerer die Bewegungs-Slots im Homeoffice unter den Tisch fallen zu lassen und sorgt für soziale Interaktion trotz räumlicher Distanz!

3.5. Homeoffice – mein perfekter Arbeitstag

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Bewegung und eine ausgewogene Ernährung wichtig sind, um produktiv und möglichst angenehm von Zuhause aus zu arbeiten. Gerne können Sie die oben genannten Ideen als Anregung nehmen und diese ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse anpassen.

Möchten Sie Ihre Mitarbeiter:innen im Homeoffice mit einer ausgewogenen Ernährung unterstützen, sehen Sie sich unsere steuerfreien Produkte zur Mittagsverpflegung an.