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HR Trends

Recruiting in Start-ups – ideale Mitarbeiter:innen finden

| 4 Minuten Lesezeit
Headhunter und Recruiting für Start-ups - wie vorgehen?

Inhalte

1. Erschaffe eine Employer Brand für dein Start-up
2. Auf Online Plattformen Start-up Mitarbeiter:innen finden
3. Mit Networking zum erfolgreichen Recruiting für Start-up Gründer:innen
4. Headhunter:innen – für Start-ups ein passendes Konzept?
5. “Talent Pools” als Backup-Lösung beim Recruiting für Start-ups

Das Ziel der meisten Start-ups ist es zu wachsen. Doch mit dem Wachstum ergeben sich neue Fragestellungen: Wie oder wo kann ich Mitarbeiter:innen für mein Start-up finden? Es geht also nach Monaten der familiären Ein-, Zwei-, oder X-samkeit um Personalplanung und Recruiting. Hier haben wir 5 Tipps, wie du die passenden Mitarbeiter:innen für dein Start-up findest.

Finde in weiteren Blogbeiträgen heraus, wie das perfekte Start-up Team aussieht und wie du den War for Talents gewinnst.

Wie finde ich Mitarbeiter:innen für mein Start-up?

Bei der Suche nach Personal für dein Start-up solltest du ganz genau hinschauen, wen du dir ins Boot holst. Die richtigen Mitarbeiter:innen sollen natürlich gut ins Team passen und performen, aber müssen zuerst einmal aufgespürt werden. Dabei stellt sich die Frage: Wo und wie finde ich diese Personen?

1. Erschaffe eine Employer Brand für dein Start-up

Große Unternehmen machen es vor: Heute ist es für ein erfolgreiches Recruiting auch im Start-up wichtig, seine Marke nicht nur gegenüber potenziellen Kund:innen so attraktiv wie möglich zu präsentieren, sondern auch am Arbeitsmarkt. Aber wie geht das? Definiere zuerst deine Zielgruppe. Sprich: Wer soll sich im Idealfall bei deinem Start-up bewerben? Dann kannst du dir überlegen, was diesen Personen wichtig ist und welche Argumente du liefern musst. Die Möglichkeiten sind breit gefächert: Von der 4-Tage-Woche über Remote Work bis hin zum Essenszuschuss für die gemeinsame Mittagspause. Sprich über das, was dein Start-up ausmacht und zu bieten hat.

Authentizität is King – so kommunizierst du die Employer Brand

Gib deiner Zielgruppe Einblicke in dein Unternehmen. Sei kreativ: Vom Social Media „Behind the scenes“ bis zum sympathischen Website-Auftritt ist alles erlaubt, solange du die richtigen Menschen damit erreichst. Wichtig dabei ist, dass deine Employer Brand so authentisch wie möglich ist. Es muss nicht immer Hochglanz-Content sein, auch wenn Instagram und Co. diesen Eindruck gerne vermitteln. Sprich zum Beispiel in der Social Media Story über die Start-up Kultur und eure Vision. Oder poste ein lustiges Video, das zeigt, dass ihr Spaß bei der Arbeit habt. Wie arbeitet ihr zusammen? Wie fühlt sich euer Unternehmen an? Warum gefällt es den Mitarbeiter:innen besonders gut? Es gibt sicher viel, worüber du sprechen kannst, wenn du dich mit dem Thema beschäftigst. Schaffst du es, als „Employer of Choice“ wahrgenommen zu werden, trudeln die Bewerbungen ganz von selbst herein.

Erfahre mehr zum Thema in unserem Beitrag War for Talents & erfolgreiches Recruiting 2022.

Der Aufbau einer bekannten Employer Brand ist jedoch eine langfristige Maßnahme und so gestaltet sich die Personalbeschaffung besonders zu Beginn des Prozesses oft immer noch schwierig. Lass dich davon aber nicht abhalten, an deiner Arbeitgebermarke zu feilen. In der Zwischenzeit gilt es, aktiv auf die Suche nach neuen Mitarbeiter:innen zu gehen.

2. Auf Online Plattformen Start-up Mitarbeiter:innen finden

Besonders beliebt unter Gründer:innen sind beim Recruiting Online Plattformen wie founderio, Start-up sucht oder Founder Nation. Online Plattformen bieten beim Recruiting für Start-ups die Möglichkeit Mitgründer:innen (bzw. Co-Founder)/Mitarbeiter:innen/Freelancer:innen etc. zu finden, die die eigenen Eigenschaften und Kenntnisse ergänzen.

Der Vorteil von Online-Plattformen beim Recruiting ist, dass man ganz gezielt nach Talenten und Kompetenzen suchen kann. Oft führt die Suche nach passendem Personal für Start-ups erst einmal ins persönliche Umfeld. Denn hier ist zumindest klar, ob eine Arbeit zwischenmenschlich vielversprechend ist. Oft befindet man sich in einer Bubble an Personen, die einem selbst ähneln – etwa aufgrund desselben Bildungswegs, derselben Interessen oder derselben Charakterzüge. Dadurch scheiden viele Bekannte aus, denn meist benötigt man Personen mit Stärken, die man womöglich selbst nicht hat.

3. Mit Networking zum erfolgreichen Recruiting für Start-up Gründer:innen

Eine weitere interessante Möglichkeit, Teammitglieder zu finden: Start-up Events besuchen und mit Leuten in der Start-up Szene ins Gespräch kommen. Die Szene ist meist gut vernetzt und wer sich ein wenig umhört, lernt schnell Personen in der Branche kennen, die einem auf der Suche helfen können. Um Fuß zu fassen empfehlen sich große Start-up Netzwerke wie Austrian Startups. So findest du eventuell ganz ohne aufwendige Bewerbungsprozesse Kolleg:innen, die genau das mitbringen, was dem Start-up Team fehlt.

Networking kann heutzutage auch online erfolgen. Karriereplattformen wie LinkedIn oder XING sind wahre Schätze, wenn es darum geht, sein professionelles Netzwerk zu erweitern. Suchfilter nach Branche und Kenntnissen erleichtern das Finden von geeigneten Kandidat:innen im Zuge des Recruitings für Start-ups. Vernetzungsanfragen und der Austausch zu beruflichen Themen sind hier willkommen und man kann sich in kurzer Zeit einen weitreichenden Kreis aus Kontakten aufbauen, in dem man nach vielversprechenden Talenten suchen kann.

4. Headhunter:innen – für Start-ups ein passendes Konzept?

Vielen Berufstätigen sind Headhunter:innen und Personalagenturen mittlerweile ein Begriff: Personen, deren Job es ist, Stellen in externen Unternehmen richtig zu besetzen. Ein Konzept, das lange der Besetzung von Top-Level-Management Stellen vorbehalten war, erlebt dank Karriereplattformen einen wahren Boom. Nicht immer haben HR-Verantwortliche in Start-ups die notwendigen Ressourcen, um selbst auf Personalsuche zu gehen. Auch kleine Unternehmen und Start-ups besetzen daher Jobs immer öfter durch Headhunting. Kein Wunder, aufgrund der geringen Anzahl an Personen und damit einhergehenden großen Tätigkeitsfeldern sind hier viele Stellen Schlüsselpositionen.

Beim Headhunting für dein Start-up solltest du besonderen Wert auf die Stellenausschreibung und das Briefing der Headhunter-Agentur legen. Nur wenn diese versteht, was die Stelle erfordert, kann sie dafür qualifizierte Bewerber:innen heranschaffen. Arbeitet für ein vielversprechendes Recruiting also von Anfang an eng zusammen.

Die richtigen Mitarbeiter:innen auswählen – Bauch- oder Kopfentscheidung

Wenn man jemanden gefunden hat, bei dem Kenntnisse und Persönlichkeit passen, hat man den Jackpot geknackt. Doch manchmal gibt es Begegnungen, die nicht zu 100 % den Erwartungen entsprechen. Vielleicht bringt der oder die Bewerber:in etwa eine bestimmte Fähigkeit (noch) nicht mit, überzeugt aber mit einer starken Persönlichkeit und dem „gewissen Etwas“.

Es empfiehlt sich, im Zuge des Recruitings für solche Personen offen zu sein und diese dennoch in Erwägung zu ziehen. Denn was wäre ein Start-up, wenn man nicht das ein oder andere Risiko eingeht, das sich schlussendlich als goldrichtige Entscheidung entpuppt?

5. “Talent Pools” als Backup-Lösung beim Recruiting für Start-ups

Wenn etwa die Kenntnisse für den Moment noch nicht ausreichen, kannst du die Person in einen sogenannten Talent Pool aufnehmen. Hier sammelst du aussichtsreiche Kandidat:innen, die du im Falle von zu besetzenden Stellen schnell kontaktieren kannst: ehemalige Mitarbeiter:innen, Bewerber:innen oder Empfehlungen. Wie der Talent Pool aussieht, entscheidest du selbst: Er kann in deinem Kopf sein, eine LinkedIn-Gruppe oder eine Excel-Liste.

Gibt es eine Stelle zu besetzen, kannst du dich zuerst im Talent Pool umhören, ob jemand Interesse daran hat, bevor du eine Stelle ausschreibst und so den Recruiting-Prozess wesentlich abkürzen.

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